Starkregenereignis am 03.06.2024

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Am Montag, den 03.06.2024 kam es im Gemeindegebiet Riedering zu langanhaltenden Regenfällen, die an vielen Stellen im Gemeindegebiet für Schäden durch Hochwasser und wild abfließendes Oberflächenwasser gesorgt haben. Durch die gute Vorbereitung und regelmäßige Überwachung durch die Freiwilligen Feuerwehren und den gemeindlichen Bauhof konnte schnell und gezielt reagiert werden.


In Niedermoosen stieg der Röthbach am Nachmittag schnell an und gefährdete die an den Röthbach angrenzende Bebauung. Trotz der Erhöhung des vorhandenen Dammes mit Sandsäcken konnte nicht verhindert werden, dass mehrere Keller geflutet wurden.


Auch der Hochwasserdamm am Rothbach hielt die aufsteigenden Wassermassen zunächst gut in Schach. Gegen 21:00 Uhr war das Aufstauvolumen von 94.000 m³ Wasser erreicht und das weiter aufsteigende Wasser floss über die Dammkrone ab. Der schwimmergesteuerte Auslass funktionierte dabei wie vorgesehen und drosselte den Ablauf über das hinterliegende Bachbett des Rothbaches, sodass es zu keinen größeren Schäden im Ort Riedering kam. Es muss festgestellt werden, dass der Überlauf durch das hinter dem Dammbauwerk liegende Auffangbecken nicht vollständig abgeleitet werden konnte, sodass das Wasser in einem zweiten Strom über das hinter dem Dammbauwerk liegende Feld über die Kreisstraße abfloss.


An weiteren Orten im Gemeindegebiet kam es zu Überschwemmungen, da die kleineren Fließgewässer die anfallenden Wassermengen nicht in den vorhandenen Bachbetten halten konnten oder Durchlässe die Wassermassen nicht aufnehmen konnten. Auch wurden unbefestigte Wege stark ausgespült und behinderten durch Kiesablagerungen die Gemeindestraßen. Personenschäden waren glücklicherweise nicht zu vermelden.


Besonderen Dank spricht Bürgermeister Vodermaier im Namen der Gemeinde allen Feuerwehrdienstleistenden, freiwilligen Helfern, Baggerunternehmen und sonstigen Gewerbebetrieben, Landwirten und natürlich den Mitarbeitern des gemeindlichen Bauhofs und der Verwaltung aus, die dazu beigetragen haben Schutzmaßnahmen schnell umzusetzen, Schäden zu minimieren und im Nachgang auch wieder zu beheben. Insgesamt sei die Gemeinde Riedering auch aufgrund der aufhörenden Regenfälle und der besonnenen Reaktion in dieser herausfordernden und angespannten Lage zum Glück mit einem blauen Auge davongekommen.


In der nächsten Zeit wird versucht die entstandenen Schäden so schnell wie möglich zu beseitigen. Hierzu werden viele Arbeiten an Firmen vergeben werden müssen, weshalb die Gemeinde um Verständnis bittet, wenn die Hauptkonzentration zunächst auf die gravierendsten Schäden gelegt wird.